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InformationBei SoftMatter Materialien wird die Bildung und Funktionalität von Strukturen hauptsächlich von lokalen Prozessen geprägt. Ausserdem erlauben die schwachen Wechselwirkungen zwischen Molekülen vielfältige Anordnungsmöglichkeiten von Molekülen odere Polymeren im fester Phase. Um Rückschlüsse über die Relation zwischen Struktur und Funktionalität ziehen zu können, ist es notwendig Proben mit definierter Morphologie aufzubauen, z. B. durch Modifikation der Reichweite lokaler Wechselwirkungen.
Diese Graduiertenschule befasst sich mit eingegrenzten Wechselwirkungen und Reaktionen in Soft Matter Materialien. Hierbei bezieht sich eingegrenzt auf die Kontrolle von Wechselwirkungen und Reaktionen auf einer Skala von wenigen Nanometern. Einige Beispiele:
Objekte definierter Größe können durch Reaktionen in Emulsionen erzeugt werden.
Durch die Kontrolle der Diffusionslänge von Singulettsauerstoff können Chemiker definierte Nanostrukturen durch Photooxidation erzeugen.
Förster Transfer kann als Umgebungssensor für einen Chromophor dienen, mit variablem Försterradius je nach vewendetem Farbstoff.
Zeitaufgelöste optische Spektroskopie erlaubt die Identifikation von angeregten Zuständen, die über mehrere Moleküle dolaklisiert sind und damit indirekt die Bestimmung des Ordnungsgrads im Material.
Schließlich ist es das Ziel theoretischer Studien, die Grundlagen zu schaffen, um die lokale Struktur einer Oberfläche durch optische Nahfeldeffekte untersuchen zu können. |